Samstag, 29. Januar 2011

Mein Brief ist bei Gericht

Antrag auf Änderung des Personenstandes nach § 8 Transsexuellengesetz (TSG)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantrage ich, Theia Andrea XXXXXXXX, geb. am XX. XX.XXXX in Karlsruhe, die Änderung meines Personenstandes nach § 8 TSG in "weiblich".

Zum Nachweis der Voraussetzungen nach §8 TSG Abs. 1 Nr. 1 beantrage ich meine bereits rechtskräftige Vornamensänderung nach §1 TSG sowie die beiden Gutachten aus diesem Verfahren, Geschäfts-Nr.XXXXX, anzuerkennen.

Aufgrund der Urteile des Bundesverfassungsgerichts vom 27.5.2008 – 1 BvL 10/05 - und vom 11. Januar 2011 - 1 BvR3295/07 -, sind § 8 TSG Abs.1 Nr. 2, 3 und 4 nicht anwendbar, so dass die Voraussetzungen für die Personenstandsänderung erfüllt sind.

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Heute mittag, 11:53 Uhr, stand ich am Briefkasten meines zuständigen Amtsgerichts und habe den Umschlag mit meinem Antrag auf Personenstandsänderung eingeworfen. Ich konnte einfach nicht warten nachdem ich von dem neuen Urteil des Bundesverfassungsgerichts erfahren hatte.
 
Doch wieso mußte mir das nun so schnell gehen? Nun, irgendwie ist das im Augenblick eine fürchterlich komische Zwischensituation. Einerseits ist die offizielle Vornamensänderung durch und ich lebe mein Leben so wie ich mir das gewünscht habe. Andererseits steht in den offiziellen Registern eben immer noch, dass ich "männlich" bin. Gut, das hat es mir und Monika ermöglicht die Ehe einzugehen und nicht die eingetragene Lebenspartnerschaft. Doch so wirklich glücklich war und bin ich mit diesem Geschlechtseintrag nun mal eben nicht. Es stimmt einfach nicht. Ich bin weiblich, auch wenn da mit dem Körper eine kleine optische Abweichung existiert. Ja, ich will die geschlechtsangleichende OP durchführen und ich hoffe, dass es auch noch in diesem Jahr dazukommen wird. Doch sollte es tatsächlich funktionieren, mit der aktuellen Rechtssprechung den Personenstand unabhängig von der OP zu bekommen, so weiß ich auch, dass ich die OP eben wirklich nur ganz für mich selbst mache und nicht für einen Gesetzestext, der mich daran hindert, ganz offiziell weiblich zu sein.
 
Interessant ist, dass mir der Gedanke, dass dieses Verfahren nun so plötzlich und unerwartet möglich ist, die Tränen in die Augen treibt. Nein, ich bin nicht traurig, im Gegenteil, ich bin glücklich und für mich ist es ein Signal, dass ich genau auf meinem Weg bin, auf dem Weg dahin wohin ich schon immer wollte.
 
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Ein paar Worte möchte ich auch noch an mein Engeli richten.
 
Ich bin so glücklich mit dir und bin so froh, dass wir unser Leben zusammen erleben. Schon bald sind wir ganz eng und fest zusammen. Nur noch wenige Wochen und das immer wieder trennen müssen für den Alltag ist vorüber.
 
Ich liebe dich so sehr
Theia

Freitag, 28. Januar 2011

Antrag auf Personenstandsänderung

11. Januar 2011, das Bundesverfassungsgericht urteilt:


Es verstößt gegen Art. 2 Abs. 1 und Abs. 2 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG, dass ein Transsexueller, der die Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 Transsexuellengesetz erfüllt, zur rechtlichen Absicherung seiner gleichgeschlechtlichen Partnerschaft nur dann eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründen kann, wenn er sich zuvor gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 3 und 4 des Transsexuellengesetzes einem seine äußeren Geschlechtsmerkmale verändernden operativen Eingriff unterzogen hat sowie dauernd fortpflanzungsunfähig ist und aufgrund dessen personenstandsrechtlich im empfundenen und gelebten Geschlecht Anerkennung gefunden hat.


In dem Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerde
[...]
hat das Bundesverfassungsgericht - Erster Senat - [...]

am 11. Januar 2011 beschlossen:

1.§ 8 Absatz 1 Nummern 3 und 4 des Gesetzes über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz - TSG) vom 10. September 1980 (Bundesgesetzblatt I Seite 1654) ist mit Artikel 2 Absatz 1 und Absatz 2 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes nach Maßgabe der Gründe nicht vereinbar.


2.§ 8 Absatz 1 Nummern 3 und 4 des Transsexuellengesetzes ist bis zum Inkrafttreten einer gesetzlichen Neuregelung nicht anwendbar.


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Ich kam heute von einer Dienstreise nach Hause und habe eigentlich meinen PC gar nicht mehr einschalten wollen. Doch weil das TV Programm halt sowas von gar nix hergab ging es dann doch an den PC. Meine üblichen Webseiten anschauen und auf einer der Startseiten las ich den Hinweis dass das obige Urteil vom Bundesverfassungsgericht gefällt wurde. Sofort mußte ich recherchieren und nun liegt als Ergebnis ein Schreiben neben mir auf dem Tisch: Mein Antrag auf Personenstandsänderung in weiblich. Die Voraussetzungen erfülle ich nun, da der OP-Zwang mit diesem Urteil aufgehoben wurde und schon die vorhandene Vornamensänderung mit den dazu erstellten Gutachten die nun noch verbliebene Voraussetzung als erfüllt nachweist.

Wow, sollte es nun in dieser Hinsicht plötzlich so schnell gehen können? Mal sehen, mein Antrag ist fertig geschrieben, die Kopien der Unterlagen liegen gleich daneben. Noch eintüten und dann ab zum Gericht.

:-)

Bussi an alle meine Leser

Mittwoch, 12. Januar 2011

ein Lebenszeichen

Ahhhhh, wann war mein letzter Post???? Mein Gott, wie bin ich schreibfaul geworden. Dabei war doch genug los die letzte Zeit. Nicht dass es da wahnsinnig viel Neues rund um meinen Weg gegeben hätte, aber immerhin war da mal Dezember, Weihnachten, Sylvester, Neujahr, ... Also doch genug Material um was zu Schreiben im eigenen Blog. Und trotzdem war hier große Stille.

Also mal vorweg, für den Fall, dass sich wer Sorgen um mich gemacht hätte: Es geht mir bestens und ich bin sehr gut ins Jahr 2011 reingerutscht. :-)

Was gibt es Neues zu berichten? An sich nicht viel. Meine Krankenkasse läßt auf eine Reaktion warten, werde mal meinem Versicherungsfritzen jetzt auf den Schlips treten, dass sich da mal was bewegen soll. Ich möchte doch erst mal nur einen Ansprechpartner haben und wissen, was man alles im Detail von mir haben will. Das kann ja wohl nicht so schwer sein. Ansonsten bewegt sich in der Hinsicht eh noch nicht viel, habe meine nächsten Termine nicht vor April vor, so dass meine geliebte Frau mit mir zusammen auf Doktor-Suche gehen kann.

Und wie waren die vielen Urlaubstage bei mir? Geniös schööööööön :-). Aufgrund eines kleinen Umfallers von Monika und immer noch Beschwerden in der Schulter konnten wir völlig ungeplant die kompletten Feiertage und den Jahreswechsel zusammen sein, viele schöne Tage auch im Kreise der Familien verbringen. Teils in Karlsruhe, wo meine Familie lebt und teils in Basel in Monikas noch Zuhause.

In Basel bibt es immer einen besonderen Abstecher für mich. Auch dieses Mal war es wieder so und das Ergebnis lautete sage und schreibe 3. :-)))) Hihi, 3 was??? Verrat ich nicht :-p. Grins, doch, natürlich, bin ja ne Liebe. Ich hab ein kleines anatomisches Problem, obwohl, man könnte auch sagen, eine kleine Anatomische Versicherung vor völligem Irrsinn. Ich gehöre durchaus zu der Art Frau, die beim Anblick hübscher Schuhe in einen Kaufrausch verfallen könnte. Aaaaaber, die Natur hat da eine kleine Hürde eingebaut. Meine Schuhgröße ist 44 *urks*. Wer mal versucht hat in der Größe schöne Damenschuhchens zu finden weiß, dass das nicht grad einfach ist. Und doch hab ich eine Stelle gefunden, die eine gute Aussicht auf einen erfolgreichen Einkauf bei suuuuuper günstigen Preisen bietet. Und eben genau dort durfte ich 3 mal zuschlagen und mich über 3 Paar neue Schuhe freuen :-). Danke Monika für deine Geduld im Laden <3

Nicht nur Schuhe kaufen war aber in Basel angesagt, auch fein Ausgehen ins Theater stand dieses Mal auf dem Programm. "My fair Lady" ist wohl vielen bekannt, auch mir, und doch schaffte es diese Aufführung das Stück auf eine modernisierte und erfrischend nette Art zu bringen. Ein wenig Komik reingemischt brachte doch den ein oder anderen Lacher ins Publikum. Einzig schade, dass die gesungenen Texte teils schwer bis gar nicht verständlich waren. Aber alles zusammen ein schöner Abend.

Weihnachten, Jahreswechsel, Theater, man sollte glauben, dass damit genug Programm hinter uns lag. Nein nein, da gab's noch zwei Events. Eines war meiner Schwester Geburtstag, die uns und Bekannte zum Bowling einlud. Hmm, irgendwas muß ich mir das nächste Mal beim Bowling für meinen rechten Daumennagel einfallen lassen, der mußte doch ziiiiieeeemlich leiden bei der Geschichte. Zum Glück mache ich mir meine Fingernägel selbst. Da ist ein durch die Bowlingkugellöcher zerschundener Nagel nicht ganz so schlimm.

Und um den ganzen Urlaub noch abzurunden fand am vorletzten Tag auch noch in Karlsruhe die Musikschau Schottland statt. Ein tolles Erlebnis mit ziemlich weitreichenden Erkenntnissen für mich. Das hat meine liebe Frau herausgefunden bei der Veranstaltung. Erzeugen manche Stücke mit Dudelsack und Trommel und einem tollen Ambiente drum herum bei vielen eine Gänsehautstimmung, so breche ich schier in Tränen aus, so schöööööön ist die Musik. Für Monika steht fest, dass ich in einem früheren Leben wohl mal in Schottland gelebt habe, irgendwo in den Highlands. Ich befürchte, dass das in Form eines Schottischen Blackface Schafes war. Immerhin haben wir uns einen netteren Begriff ausgedacht, der auch meine extreme Kuschelbedürftigkeit erklärt: Schottisches Schmuse- und Kuschelschaf :-)))

Sodele, das waren meine Erlebnisse rund um den Winterurlaub. Was steht denn nun die nächste Zeit auf dem Programm? Noch nicht viel, aber ich sollte die nächste Zeit mal wieder Blut abgeben für die Kontrolle meiner Hormonwerte. Beim letzten Mal war der Testosteronwert ein wenig hoch, so dass meine Endokrinologin die Medikamentedosis verändert hat. Das muß nun geprüft werden. Allerdings werde ich dieses Mal zur Blutabnahme zu meinem Hausarzt gehen, ich weiß ja welche Werte benötigt werden, und das Ergebnis meiner Endokrinologin zur Besprechung schicken. Die Fahrerei von gesamt 3 Stunden nur zur Blutabnahme wir mit der Zeit etwas doof. Werte besprechen ist sowieso telefonisch, also probiere ich das mal so.

Ansonsten heißt es jetzt erst mal wieder das normale Arbeitsleben anzugehen. Irgendwie klappt das mit dem Aufstehen am Morgen noch nicht ganz so. Irgendwie muß sich das auch wieder einspielen. Aber das wird schon und sollte ein kleines Problem sein ... obwohl ... ich als Ex-Schaf? Brauche mich ja nur anzusehen und schon schlafe ich bei eins ein ;-))))

Bussi an alle

Sonntag, 28. November 2010

Es schneit

Hmmm, irgendwie ist es jedes Jahr das gleiche. Irgendwann gibt es den ersten Schnee und es ist klar: Der Winter ist nun wirklich da. Ok, ich fahre nun schon seit einem Monat mit Winterreifen rum, und doch ist irgendwie die Hoffnung da, dass sich der Schnee mal einen Winter nicht blicken läßt. Zugegeben ist das bei einer Wohnlage auf etwas über 600m Meereshöhe nicht soooo sehr realistisch und doch... Aber muß der Schnee dann unbedingt meiner Frau die Fahrt hierher unmöglich machen? Gemein. Und so hat sich der Schnee also dieses Jahr gleich doppelt unbeliebt gemacht beim ersten Mal fallen. *grummel*

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Was gibt es denn Erfreuliches zu berichten? Nun, es geht mir sehr gut. Ich bin gesundheitlich prima drauf, hab auf der Arbeit zu tun und mein Privatleben ist, wenn man mal von diesem fiesen Schnee absieht, allererste Sahne. Ähm, Sahne ... Schnee??? Irgendwie fast das gleiche, also mal optisch gesehen. Nur ist mir Sahne trotzdem lieber. Obwohl....könnte der Schnee nicht also auch was Gutes haben? Wie sich heute Abend herausgestellt hat, ist das tatsächlich so. Meine Ehefrau zieht ja bekanntlich so Stück für Stück zu mir. (Nicht bekannt? Dann aber hurtig hier lesen!) Und wenn nun zwei ausgewachsene Haushalte zusammen kommen, dann gibt es das ein oder andere Möbelstück einfach doppelt. Doch was macht man mit doppelten Möbelstücken? Wegwerfen? Nein, viel zu schade. Schöner ist es, man kann sie noch verkaufen oder zumindest in gute Hände abgeben. Und eben das hat sich heute für ein paar Möbelstücke kurzfristigst ergeben, so dass es gut war, dass der Schnee mein Liebstes daran hinderte her zu kommen. Tja, so ein fieser Schneefall hat eben doch auch noch gute Randerscheinungen. (Trotzdem wäre es mir lieber gewesen es hätte nicht geschneit.)

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Eine neuerliche Kontrolle meiner Hormonwerte stand die Tage auch auf dem Plan. War die letze Kontrolle doch auch schon wieder 9 Monate her *ups*. So lange sollte das an sich nicht auseinander liegen. Egal, hat sich nun eben so ergeben. Doch wie schaut es denn aus? Nun, der Östrogenwert ist prima, nur das Testosteron ist wieder zu viel. Gut, nach dem letzten Check hatte meine Frau Doktor die Dosis für das blockende Medikament stark reduziert, das war eben ein Stückchen zu viel. Also heißt es nun eben wieder die Dosis etwas zu erhöhen. Nur im Januar schon wieder zur Kontrolle ist etwas doof, ich fahre gute 1 1/2 Stunden zu meiner Endokrinologin. Denke mal mein Hausarzt kann die Werte auch ermitteln lassen. Spare ich mir die Fahrerei mitten im Winter nur fürs Blut abzapfen. Mal sehen.

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Was gibt es noch zu berichten? Ist ja seit meinem letzten Post auch schon wieder über ein Monat Zeit ins Land gezogen. Irgendwie verrückt wie die Zeit rennt. Dafür läßt sich meine Krankenkasse gut Zeit mit einer Antwort auf das Schreiben mit der OP-Indikation. Ich muß mal meinem Versicherungsmenschen auf den Zahn fühlen, die sollen sich mal gefälligst äußern was sie noch haben wollen an Unterlagen. Klar, Infos von der Klinik. Aber was braucht es sonst noch? Nicht dass es mir nicht recht wäre, wenn das Indikationsschreiben und das Gerichtsurteil zur Vornamensänderung ausreichend wären, aber auch das könnte man mir ja mitteilen. Irgendwie hab ich das Gefühl, die sind da ein bizzeli lahmarschig bei meiner Krankenkasse. Andererseits, soo schlimm ist das ganze aber auch nicht, die nächsten Klinik-Vortermine werde ich wohl sowieso erst auf nächstes Jahr ab April machen, dass ich mit den Terminen nicht aufpassen muß. Schließlich möchte ich gerne, dass meine Frau auch mit dabei ist, und das ist einfacher wenn wir nicht mehr auf einen Dienstplan von ihr Rücksicht nehmen müssen. Im Sinn habe ich derzeit noch zwei bis drei Kliniken zu besuchen: Frankfurt (Dr. Sohn), Krefeld (Dr. Krege) und München (Dr. Liedl). Wo es dann schlußendlich sein wird, das wird sich dann zeigen.

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Nun geht es erst mal gemütlich auf Weihnachten und den Jahreswechsel zu (könnte mich mal wer aufklären wo das Jahr 2010 geblieben ist???), nächstes Jahr geht alles wieder weiter.

Mal schauen ob der nächste Post wieder einen Monat braucht. ;-)

Viele liebe Grüßles an alle
Theia

Samstag, 23. Oktober 2010

Vorwarnung an meine Krankenkasse

Soooodele, mal ein kürzerer Blogabstand wie zuletzt :-). Auch wenn nicht wirklich weltbewegendes passiert, so gibt's doch mal wieder einen kleinen Schritt vorwärts.

Das OP-Indikationsschreiben ist nun auf dem Weg zu meiner Krankenkasse zusammen mit dem Gerichtsbeschluß. Dann weiß die schon mal so was da auf sie zukommen wird :-). Tja, so eine geschlechtsangleichende OP ist halt nicht grad für 2,50€ zu bekommen und dann kann schon mal gespart werden ;-). Naja, eigentlich konnte sich meine Krankenkasse ja schon Anfang des Jahres ihre Gedanken um den weiteren Fortgang machen als meine Vornamensänderung dort durchgeführt wurde. Würde mich wundern wenn es dort in meinen Akten nicht schon lange einen kleinen Vermerk geben würde. Einen wirklichen Antrag auf Kostenübernahme kann ich derzeit noch nicht ganz stellen, da ich ja noch nicht weiß welche Klinik es denn werden wird, bzw. welcher Doc da unten an mir die Veränderungen vornehmen darf.

Schauen wir mal, wird sich sicherlich auch nicht heute oder morgen entschieden, ein zwei Gespräche mit potenziellen Kandidaten werde ich noch führen. Vor Frühling 2011 wird sicherlich sowieso keine OP stattfinden, da gibt es noch ein ganz anderes, sehr wichtiges Projekt, das erst mal erfolgreich durchgeführt sein will. Schließlich möchte ich soooo gerne mit meiner Liebsten endlich ganz zusammen sein und wir sind grad fleißig dabei das zu bewerkstelligen. Ich freu mich so sehr darauf :-)

Derzeitiges Ziel mit der Krankenkasse ist es einfach dort schon mal zu klären was die alles haben wollen und wenn es dann mit den Daten mit der Klinik und dem Arzt soweit ist, dann soll es dann halt möglichst zügig und einfach über die Bühne gehen. Also schon mal vorfühlen und anleiern. Wird schon alles fein klappen :-))).

Viele liebe Grüße an alle meine tapferen Leser. Danke dass ihr hier weiter dran bleibt auch wenn es mal etwas dünner ist mit Beiträgen. Freue mich sehr :)

Theia

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Mir reicht's ...

mit den hohen Herren von Bahn, Bund und Land.

Ups, was ist denn nun los? Theia? Hallo? Alles klar mit mir? Was hat dieses Thema mit meinem Weg zu tun? Zugegeben, nix direktes, aber irgendwie halt doch.

Die Politik ist abgehoben und hat vergessen wie ihr Auftrag lautet.

"Dem Volke dienen" sollte jeder Politiker in seinem Aufgabenheftchen stehen haben. Doch irgendwie haben die hohen Herren und Damen das irgendwie vergessen aufzuschreiben bzw. zu verinnerlichen. Dass irgendwelche Manager von Großunternehmen das nicht so sehen ist ja irgendwo noch nachvollziehbar, doch die "Vertreter des Volkes" sollten sich da mal ein wenig besinnen.

Mir persönlich geht es noch nicht mal so extrem um das Projekt Stuttgart-21 direkt, wobei ich es auch nicht mehr nachvollziehen kann wie man da Milliarde um Milliarde an Steuergeldern reinstopfen kann ohne dass ein Ende der Kostensteigerungen absehbar wäre und von einer Wirtschaftlichkeit nach meinem laienhaften Verständnis sowieso keine Rede mehr sein kann. Gut Argumente gibt es für und gegen das Projekt, mir leuchten die Gegenargumente irgendwie mehr ein (http://www.kopfbahnhof-21.de/). Aber wie schon gesagt, das Projekt ist das eine, das andere, und für mich viel schlimmere, ist die Art und Weise wie mit den Protesten des Volks umgegangen wird.

Da wird von diesem hohen Herrn der Bahn der Bevölkerung doch tatsächlich ein Widerstandsrecht abgesprochen. Das Volk hat jedes Recht zum Widerstand, und außerdem: Woher kommt denn der Großteil des Geldes mit dem sein tolles Projekt bezahlt wird??? Kann ich als unfreiwilliger Geldgeber nicht mal klar machen dass ich nicht einverstanden bin und dagegen angehen? Oh doch, ich kann und ich darf!!!

Da wird ein Polizeieinsatz mit deutlich über 100 verletzten Demonstranten als gerechtfertigt verargumentiert bei einer Demonstration mit Menschen quer durch alle Bevölkerungsgruppen, sicherlich keine wirklich potentiell gefährliche Demonstranten (ja, es gab auch 6 verletzte Polizisten, wahrscheinlich haben die Kollegen schlecht mit dem Pfefferspray gezielt). Klar hat die Polizei ihre Aufgaben und darf wenn es notwendig ist auch Gewalt anwenden. Doch wieso muß denn in so einer Situation nun unbedingt mit aller Gewalt ein Gelände geräumt werden? Die meisten der Demonstranten wäre aller Wahrscheinlichkeit wohl ein paar Stunden später eh nach Hause gegangen und dann hätte man die verbleibenden paar wohl viel lockerer loswerden können. Hätte der Tag Verzug den Bauarbeiten, die über viele Jahre andauern werden soooo sehr weh getan? Da können die Herrschaften da oben noch so oft beteuern das wäre ok gewesen weil die Demonstranten sich auf ein Polizeiauto gesetzt und mit Kastanien geworfen haben. Nein, das ist auch nicht in Ordnung, aber es rechtfertigt eben keinen Einsatz von Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken, Nein tut es einfach nicht.

Heute kommt ein Angebot zur Schlichtung von Seiten unseres "Landesvaters" (Alleine schon dieses Wort und mir wird derzeit übel). Und wenn man dann auch noch schaut und sieht, dass eben dieser Herr einen tollen Schlichter anbietet, dieser aber in Wahrheit gar nix schlichten kann weil das um was es der protestierenden Bevölkerung geht gar nicht zur Diskussion steht, könnt ich .....

Im Radio habe ich gehört, dass nicht mal ein Volksentscheid über das Projekt im Land möglich ist weil das ganze unter Bundeshoheit steht. Wie praktisch ist das denn? Da braucht man sich ja nicht mal drehen und winden und fadenscheinige Argumente gegen einen Volksentscheid sammeln um das böse böse Volk daran zu hindern das ganze womöglich tatsächlich stoppen zu können. Unserer Politik täte es glaube ich ziemlich gut mal zu ein paar Dingen das Volk zu befragen. Das würde zum Einen den Informationsfluß zur Bevölkerung mal ankurbeln und zum Anderen der Politik helfen das Volk zu hören. Nebenbei könnte man ein Stückchen Verantwortung aufs Volk schieben, denn was ist praktischer als später sagen zu können: "Das Volk hat das selbst genau so entschieden"?

Naja, im März 2011 ist Landtagswahl, das dürfte als Art Volksbefragen wohl auch taugen und keine Angst meine lieben Politiker, es wird genügend Menschen geben im Land, die dieses Thema zum Wahlkampfthema machen. Ach ja, meine seit Jahren sichere CDU/FDP-Stimme könnt ihr schon mal abschreiben, ich wähle im März eine andere Partei, und ja, ich wähle, garantiert!

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So, mal meinem Ärger über das was da grad so abgeht etwas Luft gemacht. Doch was hat das ganze nun mit meinem Weg zu tun? Nun, als Mitglied einer kleineren Bevölkerungsrandgruppe bin ich auf eine vernünftige Gesetzgebung und Absicherung durch Recht und Gesetz angewiesen. Um es genau zu sagen betrifft das das Transsexuellengesetz (TSG) sowie das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG). Wir Betroffene wissen alle, dass insbesondere das TSG dringend renovierungsbedürftig ist. Seit Jahren sind höchstrichterliche Entscheidungen noch nicht im Gesetz korrigiert worden (§7 Abs.3). Eine Klage wegen der Problematik im §8 (Zwangs-OP kontra dem grundgesetzliche verbrieften Recht auf körperliche Unversehrtheit mit dem Recht auf freie Persönlichkeitsentfalltung) steht derzeit an. Geschweige denn die Diskussionen über das Gesetz als ganzes und z.B. seine Gängeleien mit dem Doppel-Gutachtenverfahren für eine vergleichsweise harmlose Vornamensänderungen (auch wenn ich es erfolgreich hinter mir habe finde ich es übertrieben).

Wie soll sowas für eine vergleichsweise kleine Gruppe von Menschen beeinflußbar sein wenn schon Großdemonstrationen nicht mal den Funken von Einsicht bei unseren Politikern mehr hervorrufen? Wenn nicht mal ein mögliches Wahldebakel eine Winzigkeit von Einlenken hervorrufen kann?

Natürlich geht es mir persönlich sehr gut, ich hab super Glück mit allem gehabt und doch geht es mich einfach an und ich hoffe, dass sich zugunsten aller noch kommenden Betroffenen etwas tut um den Weg leichter zu machen. Leicht wird das leider nicht bei unserer Politik :(

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Ob Politik im Kleinen oder Großen, ich wünsche mir, dass die Menschen, die vom Volke gewählt ihren Job bekommen haben, mit der Aufgabe dem Volke zu dienen, diese Aufgabe bitte gefälligst auch mal wahrnehmen anstatt immer nur mit eineinhalb Augen nach der tollen Pension und den sonstigen eigenen Vorteilen zu schauen. Wir fragen mal nicht was unseren Landesvater dazu bewegt zu riskieren die nächste Wahl in den Sand zu setzten. Ob es wirklich die persönliche positive Einstellung über das Projekt ist oder vielleicht doch was anderes? Nene, sowas denken wir nicht mal ... Alles zum Wohle des Volkes ... auch wenn das Volk das nicht will, aber was weiß das dumme Volk denn schon was gut für es ist?

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Ich hab lange überlegt ob ich hier in meinem Blog einen solchen Beitrag einstellen soll. Ich habe mich dafür entschieden weil ich es richtig empfinde. Meine Meinung ist ein Teil von mir. Und hier und heute äußere ich sie offen, das ist mein Recht und meine Pflicht, unsere Politik will ja interessierte und mündige Bürger ... das heißt ... wenn ich mir das so genau betrachte ...............

Samstag, 2. Oktober 2010

OP - Indikation

Öh, da kam doch letztens tatsächlich die Frage ob bei mir alles gut ist. Hab ich so lange hier schon nix mehr geschrieben? Ja, es ist tatsächlich so. Zwei Monate ohne einen Blogeintrag sind das gewesen. Doch was soll man denn auch schreiben wenn alles so normal ist wie es nur sein kann und sich nichts ereignet worüber es was zu schreiben gäbe?

Ich habe einen Zwischenstand auf meinem Weg erreicht, der bei einigen Betroffenen sogar einem Endstand enstpricht und lebe ein Leben wie ich es mir vor gar nicht so vielen Jahren nicht erträumen hätte können. Mein Leben ist glücklich, ausgefüllt und ein Leben geworden. Und es ist so "normal" geworden. Und nur schreiben "nix los" ist irgendwie auch langweilig. Ich denke ich muß mir mal Gedanken darüber machen wie ich meinen Blog hier zukünftig weiterführen möchte. Egal wie, es geht weiter und es geht sogar mit meinem Weg weiter, es gibt Neuigkeiten.

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Am Montag hieß es mal wieder Besuch beim Psychologen. Ein klares Ziel vor Augen: "Ich will die OP-Indikation haben." Das erste Mal war ich bei diesem Besuch nicht alleine sondern in Begleitung von Monika, die an diesem Tag nach unserem Urlaub noch bei mir sein konnte.

Die Hinfahrt zum Termin fraß mal wieder meine komplette Fahrzeitreserve auf, 6 Kilometer Stau wegen einem Unfall und schwupps waren 45 Minuten weg. Damit blieben nur noch weitere angekündigte 8 Kilometer von denen ich nicht wußte wie viele mich betreffen würden. Zum Glück gibt es auf meiner Strecke eine eher wenig genutzte Umfahrungsmöglichkeit und dank kleinerer Landstraßen saß ich, nein, saßen wir :-), mal wieder auf die Minute pünktlich im Wartezimmer. Immerhin reichte die Zeit dann nicht mal für eine Zeitschrift und Monika durfte dann meinen lieben Psychologen begutachten *hihi*.

Ich machte die Geschichte ziemlich kurz. Nach einem kuzen "es geh mir prima" trug ich mein Anliegen vor und rund 20 Minuten später spazierten wir aus der Praxis raus, ich mit einem Umschlag und dem erhofften Schreiben in der Hand und der inneren Gewissheit, dass ich nun bereit bin für diesen Schritt.

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Es ist nun also soweit, dass ich tatsächlich das große Thema der OP in Angriff nehme. Einen ersten Vorgesprächstermin hatte ich zwar schon, aber der war ja eher für mich wichtig zu sehen wie meine Gefühle auf das Thema reagieren als die OP durchzukauen, auch wenn ich als Ergebnis noch mehr herausbekommen habe und weiß, dass ich mir meinen Arzt noch suchen muß. Mal sehen wo es dann sein wird. Derzeit schweben mir mal noch zwei Ärzte vor. Mal sehen. Auf jeden Fall heißt es nun aber auch meine Krankenkasse schon mal mit ins Boot zu holen, die soll das ganze schlußendlich ja bezahlen. Mein Psychologe meinte, dass die privaten Krankenkassen wohl im Allgemeinen leichter mitspielen. So wie das bisher bei mir alles gelaufen ist sehe ich auch dort gute Karten, dass ich gut mit allem hinkomme und auch die Kostenübernahmezusage problemlos kommt. :-)

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Und wie sieht es sonst so bei mir aus? Naja, wie man ja quasi mitbekommt (durch nix mitbekommen ;-) ) ist eben alles supi normal und das Leben verläuft in den schönsten Bahnen. Die Hormone wirken weiter, meine Rechts-Links-Verwechslungsschwäche vergrößert sich ständig, ich muß schon meine Schulungsteilnehmer warnen bevor ich was erkläre wo rechts und links vorkommt ;), und im Brustbereich zieht es und zwickt es wobei ich nicht sicher weiß ob das ein Wachstumsschub ist oder meine leider mal wieder starken Nackenverspannungen von der Arbeit daran auch schuld sind. Grübeleien wie vor inzwischen geraumer Zeit gab es keine mehr. Eben, das Leben ist fein.

Sodele, das sollte es erst mal gewesen sein, hoffe die Zeitspanne bis zu meinem nächsten Blogeintrag wird nicht so groß wie dieses Mal. Ansonsten schreib ich einfach

"Guggugs, ich bin noch daaahaaa und alles ist gut" ;-)

Bis bald ihr Lieben, hoffe euch geht es auch allen gut.

Alles Liebe,
Theia

Samstag, 31. Juli 2010

Zwei Jahre medizinischer Weg

Ich hab noch so ziemlich genau den Film im Kopf wie ich mich vor zwei Jahren auf den Weg zu meinem Hausarzt machte um mich mit meinem Weg auf der medizinischen Seite voranzuwagen. Ich weiss noch genau wie ich im Wartezimmer sass, mein Blutdruck vor lauter Nervösität jenseits von Gut und Böse, mit dem Gedanken: "Wenn ich hier kollabiere vor Aufregung bin ich immerhin beim Arzt". Was dann genau geschah lässt sich im Beitrag von vor zwei Jahren nachlesen. Der Blick zurück macht mich froh. Froh dass ich den Mut gefunden hatte zu mir zu stehen und meinem innersten Ich zu folgen auf dem Weg in eine ganz neue Zukunft.

Zwei Jahre sind vergangen seit den ersten offiziellen Schritten auf dem Weg zu meine wahren Ich. Heute hab ich den grössten Teil des Weges geschafft. Natürlich kann man wohl nie sagen der Weg wäre abgeschlossen, doch immer wieder werden Teilstücke gemeistert und vieles liegt erfolgreich hinter mir. Nur noch das eine grosse Thema der geschlechtsangleichenden OP steht mir bevor, doch auch dieses Teilstück meines Weges ist nun angegangen und ich bin sicher, dass ich auch dieses Stück meines Weges erfolgreich meistern werde.

Zusammen mit meiner geliebten Ehefrau habe ich die Sicherheit gefunden zu wissen wohin ich will und wie mein zukünftiges Leben aussehen soll. Aus meinem Weg ist unser Weg geworden und wir gehen ihn gemeinsam.

Danke dass du für mich da bist und mit mir bist, für die Sicherheit die du mir gibst und die Chance meine Gefühle zu hinterfragen und zu erkennen. Danke das es dich gibt. Ich hab dich sooooo sehr lieb mein Engeli.

Mittwoch, 14. Juli 2010

ein klein wenig Werbung ;)

Sie hat es mir mehrfach "angedroht", mich geneckt und mit dem Gedanken gespielt. Heute nun hat sie es wahr gemacht.

Ein neuer Blog hat das Licht der Internetwelt erblickt und die Autorin ist meine Ehefrau :). Unser Leben aus ihrer Sicht, Erlebnisse und Situationen aus einer nicht ganz alltäglichen Ehe.

Szenen einer ungewöhnlichen Ehe

Wer mag kann ja mal reinschauen, ein kleiner Einblick in unser Leben mal unabhängig von meinem TS-Lebensweg. Wünsche viel Spaß beim Lesen :)

Grüßles
Theia

Sonntag, 11. Juli 2010

Sommerloch ?

Gibt es nix Neues oder fehlt mir nur grad die Lust mich an den PC zu setzen und einen Blog-Eintrag zu schreiben? Irgendwie ist es glaub ich eine Mischung aus beidem. Das Leben läuft schön vor sich hin, so wie ich es mir wünsche und der gedankliche Fokus liegt im Augenblich am meisten darin die Hitze zu überstehen. Und doch gibt es zwei Projekte, die in Arbeit sind, bzw. angegangen werden.

Projekt 1 ist es meine Liebste dauerhaft zu mir zu holen, dass wir nicht mehr so lange getrennt sind voneinander und diese traurigen Momente bei der noch immer wieder kehrenden Trennung für die nächsten Tage nicht mehr erleben zu müssen.

Projekt 2 ist es nun an das Thema geschlechtsangleichende Operation dranzugehen. Ja, ich bin nun soweit zu sagen, dass ich es angehen mag. Mir ist bewußt, dass es sowieso nicht von heute auf morgen geht, aber, oder gerade deshalb werde ich mich nun in diese Richtung kümmern. Zunächst mal wird das heißen mal wieder einen Termin bei meinem Psychologen auszumachen um mir dort die OP-Indikation zu holen, dass ich dann im nächsten Schritt mit meiner Krankenkasse auskaspern kann was die alles von mir haben wollen. Allerdings geht das schon da terminlich los, vor August hab ich selbst praktisch keine Zeit, und mal sehen wann Doktore seinen Urlaub plant. Nun gut, ToDo-Liste Punkt 1 für nächste Woche: Termin klären :)

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Was machen eigentlich die Hormone? Rund 1 1/2 Jahre läuft die Hormontherapie nun und es geht mir weiterhin rundherum fein. Keine Anzeichen von irgendwo, dass da etwas wäre was so nicht sein soll. Psychisch bin ich stabil, keine depressiven Anfälle, keine Grübeleien, alles richtig fein. Und die innere Bereitschaft meinen Weg nun in Richtung Op weiterzugehen ist da. Körperlich schaut es auch nett aus. Mal von meiner Waage abgesehen, die mir einreden will, dass ich zugenommen habe *grummel, dir zeig ich's*, geht es mir auch so prima. Und öhm, tja, nun, für "B" brauche ich inzwischen nicht mal mehr mit dem Maßband zerren und schummeln *hihi*.

Wünsche allen ein gutes Überstehen der heißen Jahreszeit
Grüßles
Theia